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Affenstories 2006 / 2007

(Bitte schauen Sie auch in unser Gästebuch)


Mira Lemanski schreibt am 10.10.2007
"Du brauchst mir nie wieder etwas zu schenken", hörte mein Mann Gregor ständig von mir "wenn ich nur EINMAL in meinem Leben einen Schimpansen auf dem Arm haben darf!" Mit diesem und ähnlichen Sätzen habe ich ihn fast zur Verzweiflung gebracht. Himmel und Hölle hat er in Bewegung gesetzt, um mir diesen Wunsch zu erfüllen. Im September zu meinem 30. Geburtstag war es dann tatsächlich soweit. Er hatte es geschafft. Als ich begriff, was ich da geschenkt bekommen hatte waren die Freudentränen nicht mehr aufzuhalten. Also fuhren wir Anfang Oktober von Essen nach Berlin, um Frau Samel mit zwei ihrer Schimpansen zu treffen. Dass dieser Moment, als mein Mann und ich auf einer schönen großen Wiese Frau Samel und "ihre Kinder" Fanny und Babsy trafen unvergesslich sein wird, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Fast zwei Stunden lang wurden wir selbst zum Affen, haben mit Ihnen Fangen gespielt, die Beiden auf dem Arm gehabt, ihre Nähe genossen, sie beim Klettern auf Bäumen beobachtet und dabei unglaublichen und spannenden Geschichten aus dem bewegten (Zirkus-) Leben von Frau Samel gelauscht. Dass wir dem Verein zum Schutz der Schimpansen beitreten, war uns nicht nur klar, weil wir eine unglaublich schöne Zeit mit den Beiden verbrachten, sondern auch weil wir eine Frau kennenlernen durften, die wunderbar und liebevoll mit ihren "Kindern" umgeht, mit ihnen lebt und sie liebt. Fotos: Lemanski (zum vergrößern anklicken)


         

Andreas Braun über den 21.04.2007
Ich bin vernarrt in Affen, und in Schimpansen ganz besonders!So war in Kindheitstagen "Bingo Bongo" mit Adriano Celentano mein absoluter Lieblingsfilm. Leider kannte ich mein ganzes Leben lang Affen nur hinter Glas, z.B. in Affenhäusern diverser Zoos oder aus dem TV. Da ich aber seit einigen Jahren Zoo- und Zirkusbesuche aus verschiedenen Gründen meide, war mir seither nicht mal ein visueller Kontakt vergönnt. Ausserdem erregen die sehr oft apathischen Zoo-Affen eher tiefes Mitleid als Freude. Vor einiger Zeit nun fragte mich meine Liebe Frau was der grösste Wunsch meines Lebens wäre. Und ich antwortete Ihr: "Ich möchte nur einmal in meinem Leben einen Affen auf dem Arm halten." Diesen Traum hat sie für mich mit Hilfe von Frau Samel nun wahr werden lassen. Am 21. April, eine Woche nach meinem Geburtstag, wurde ich von meiner Frau und Ihrem Bruder in die Nähe von Berlin gefahren. Vom Treffpunkt dort ging es für mich erst mal nur mit geschlossenen Augen weiter. Wir fuhren auf ein Feld und ich wurde vor einen Transporter geführt. Die Tür öffnete sich, ich hörte seltsame Geräusche und dann kletterte auch schon Babsy in meine Arme, während ich meine Augen wieder öffnen durfte. Welche unbeschreiblichen und überwältigende Gefühle ich in diesem Moment empfand, vermag ich nicht in Worte zu fassen. Ein Moment wie dieser war für mich immer so fern und unerreichbar wie die Sterne am Himmel. Schon einen Schimpansen nur auf dem Arm zu haben, ganz ohne Glas zwischen uns beiden, wäre das absolut Größte für mich gewesen. Aber in den folgenden 1 1/2 Stunden sollte ich weitaus mehr als das bekommen. Ich ging es zunächst recht ruhig an, denn ich wollte Babsy und Nicky einfach erst mal nur zusehen, Ihre Nähe spüren. Ausserdem war es mir wichtig, mich den beiden nicht aufzudrängen. Lieber sollten sie von sich aus auf mich zukommen. Die beiden sind zwar an die Anwesenheit fremder Menschen gewöhnt, dennoch respektierte ich zunächst mal ihren notwendigen Freiraum. Nach einer Weile sind die beiden jedoch richtig in Spiellaune gekommen und so verbrachten wir die verbleibende Zeit mit ausgelassenem Spielen und Herumtollen. Es war unglaublich faszinierend, Babsy und Nicky beim Spielen und interagieren zuzusehen und natürlich daran teilzunehmen. Was ich in diesen Momenten erleben durfte, überstieg meine kühnsten Träume bei weitem. Niemals hätte ich geglaubt, dass so etwas Wunderbares für mich möglich sein könnte. Ich habe das Zusammensein mit Babsy und Nicky wirklich sehr genossen. Nach dem die Zeit leider viel zu früh vorbei war und sich alle voneinander verabschiedet hatten, brachen die Gefühle aus mir hervor. Und so bedankte ich mich mit Tränen in den Augen bei meiner Frau für dieses unbeschreibliche Erlebnis. Ich möchte mich an dieser Stelle ausserdem aufs herzlichste bei Frau Samel, Babsy und Nicky bedanken. Nicht zu vergessen meinen lieben Schwager Mathias, der an diesem Tag 700 km gefahren ist, um meine Frau organisatorisch zu unterstützen und diese kleine Zusammenkunft in zahlreichen Fotos festzuhalten. Danke euch allen! Andreas Braun (Fotos unten anklicken für ganzes Bild) Frau Samels Reaktion

Anneliese Bachnick schreibt am 28.12.2006
Im Februar 2004 sah ich zufällig in der Märkischen Oderzeitung einen Artikel über die faszinierendsten Tiere, die uns so ähnlich sind und ihr Frauchen, die ihre ganze Kraft und Liebe ihren Lieblingen schenkt: Frau Samel und ihre Schimpansen. Dieser Artikel weckte in mir den Wunsch, diese großartige Frau und ihre zauberhafte Affenbande kennen zu lernen. Also schrieb ich und bekam sofort Antwort. Wir verabredeten einen Besuch bei mir in Zepernick in meinem Garten, wo man als Affe prima rumtoben, auf Bäume klettern und Blätter abreißen kann. Frau Samel kam mit Uschi, Fanny und Klein- Babsy. Uschi blieb im Auto, Fanny kam an die Longe, weil sie sonst laut Frau Samel aufs Dach steigen und Müll in den Schornstein werfen würde. Uschi verspeiste mit Genuß eine große Schüssel voll geraspelter Möhren mit Rosinen - die beiden anderen bekamen Wackelpudding (aber grün mußte er sein) und Gummibärchen. Klein- Babsy durfte rumtoben, wie sie wollte. So kletterte sie auch auf das Dach des Gewächshauses am Haus und schmulte in das Fenster der darüberliegenden Veranda, wo mein Hund saß und Krawall machte, worauf Babsy mit einem freundlichen "uh-uh-uh" antwortete. Dann entdeckte sie den Wasserschlauch, der im Gras lag. Der wurde natürlich untersucht. Ich machte mir den Spaß und drehte den Wasserhahn etwas auf. Und so entstanden die folgenden Bilder.

Seit dieser Zeit bin ich Mitglied im Verein zum Schutz der Schimpansen, weil diese klugen und schönen Tiere unserer Liebe und unseres Schutzes bedürfen. Fotos: Bachnick

Ursula Fritz schreibt am 25.12.2006
Als meine Kinder im November 1975 aus den USA zurück kamen, war es selbstverständlich, dass Weihnachten die gesamte Samel- Familie bei uns in Thüringen verbringt. Annette und Knut, die älteren Kinder, lebten eh schon 2 Jahre bei uns in Sömmerda, gingen hier zur Schule und wurden von meinem Mann und mir betreut. Und sie kamen alle: Christiane, Erhard und das Nesthäkchen Yvonne fuhren im dicken Schneegestöber am 24.12. gegen 15.00 Uhr im neuen roten Moskvich vor. Doch im Fonds des Autos saßen drei süße kleine schwarze Gesellen - drei Schimpansen! Japi - 4 Jahre, Bingo - 2 Jahre und Bambi - 2 Jahre. Es war wirklich eine Überaschung! Das Weihnachtsfest war gelaufen, alles drehte sich nur noch um die süßen Racker. Bambi war der frechste und am lebhaftesten. Japi war sehr fleißig, sie half mir gleich beim abwaschen in der Küche. Und Bingo war mißtrauisch. Er versteckte sich immer hinter dem Rücken von Bambi. Am nächsten Morgen hat mein Mann als erstes das Kinderzimmer ausgeräumt, damit die Bande eine Spielstube hat. Das war mein erster Kontakt zu Schimpansen und ich hätte nie geglaubt, dass diese Tiere so viel Liebe und Aufmerksamkeit benötigen. Ich könnte noch viele Stories aus den letzten 30 Jahren erzählen, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Nur soviel: Noch heute besuchen mich die Schimpansen in meiner altersgerechten Wohnung.

Wolfgang Heichen schreibt am 6.12.2006
Eigentlich bin ich ja hier nur der Webmaster. Ich hatte als umherziehender Musiker nie eine enge Bindung zu Pflanzen und Tieren, weil ich sie ja ohnehin nicht betreuen konnte. Nun kommt heute Frau Samel zu mir nach Dresden, um mit mir die Webseite durchzugehen. Völlig unvorbereitet stehe ich erstmalig einem sich frei bewegenden Schimpansen gegenüber, der sich auch noch wohl fühlt an meinem PC-Arbeitsplatz. Da will ich nicht viel reden. Ich werde diesem Verein beitreten. Einerseits der Tiere wegen, andererseits deshalb, weil ich arbeitsbedingt genug Einblick in die Arbeit des Vereins bekommen habe. Ich habe ein paar Fotos geschossen, die ich hier veröffentliche. Danke für den Besuch! Fotos: Heichen


Das Konzept ist ok.

Wo ist das A...?

Häh...?

Ja, so geht`s.

Gut gemacht!

Gehen wir!


Petra Klong schreibt am 06.12.2006
Wir schauen im Fernsehen sehr oft Tierfilme, Berichte über Zoos und ähnliche Reportagen. Ich fand die Affen immer schon am besten von den Tieren und mein Mann schenkte mir 1994 einen großen Plüschaffen, den ich heute "Chef" nenne, weil er der erste war. Seitdem guckte man öfter nach Plüschaffen beim Einkauf, im Urlaub, und zu sämtlichen Anlässen wurde ich von meinen Verwandten und Freunden mit vielen lieben "Äffchen" beschenkt. Naja, und nun nach 12 Jahren ist die Sammlung auf ca. 450 angestiegen. Nicht nur Plüschaffen, sondern auch aus verschiedenen Materialien wie Glas, Holz, Keramik, Kokosnuß, Stein und Stoffen (Handtücher, Socken, T-Shirts usw.). Dann war im Februar 2002 in Platkow ein Familiennachmittag mit "Samels lustiger Affenshow". Da war Lulu noch ein Baby und ich durfte das Fläschchen geben. Das war das Größte und ich war überglücklich und überwältigt, wie so ein kleiner Schimpanse den Menschen ähnelt, die weiche Haut, es war irre. Dann fuhren wir zu einigen Veranstaltungen hin wie z.B. nach Dannenberg und Eberswalde. Im August 2005 hatten wir Silberhochzeit und ich wünschte mir diese "Affenshow" als Geschenk von meinem Mann, nur für mich, meine Familie und Freunde. Sie waren alle begeistert. Dann wurden wir im September zum "Affenpicknick" eingeladen. Wir konnten ausgiebig mit den Affen spielen und rumtollen. Das war ein tolles Erlebnis. Nun sind wir seit 2006 Mitglied im Verein zum Schutz der Schimpansen "Pro Dryopithectus" und freuen uns auf jede Begegnung mit Samels "Affenkinder", was immer ein großes Erlebnis ist. Fotos: Klong

Harro ZimmermannHarro Zimmermann schreibt am 30.11.2006
1986 Badeball im Berliner Sport- und Erholungszentrum. Thema "Zirkus". Als Fotograf hatte ich hier die erste Begegnung mit Samels Schimpansen. Einige Jahre später: Automatenausstellung im Friedrichstadtpalast und Fototermin mit Charly. 1992 dann in Friedrichsfelde Gastspiel des Kinderzirkus` Samel. Mit dabei die Schimpansen Erna, Benny und Piefke. Was lag näher, als dem Schimpansenwagen täglich einen Besuch abzustatten, zumal wir gleich gegenüber vom Zirkus wohnten. Beim Besuch der ersten Vorstellung setzte Frau Samel den Piefke meiner Mutter auf den Schoß. Innige Umarmung. Liebe auf den ersten Affenblick. Es schien, als ob die drei nur darauf warteten, daß wir uns an ihrem Wagen sehen ließen. Dann war die Freude auf beiden Seiten groß. Wiedersehen im Zirkus AEROS beim Gastspiel im Ostseebad Zinnowitz. Im ausverkauften Zelt machte mich Piefke aus und er kam zu mir auf meinen Schoß. Meine Mutter wurde kurz darauf Taufpatin für den Schimpansenjungen Sammy. 1998 kam das Aus für AEROS. Der Kontakt zu den Schimpansen brach ab, bis plötzlich Frau Samel mit Nicky vor der Tür stand und meiner Mutter zum 87. Geburtstag gratulierte. Das war eine große Überraschung und seitdem sehen wir unsere zotteligen Freunde wieder öfter. Seit 2006 bin ich Vereinsmitglied. Foto: Zimmermann

Petra HoffmannPetra Hoffmann schreibt am 25.11.2006 (redaktionell leicht geändert, Originalfassung hier)
Es begann im Kleinkindalter mit Plüschtieren, vielen Zoobesuchen und bunten Bilderbüchern mit Affen. Menschenaffen zogen mich magisch an, obwohl ich ansonsten alle Tiere liebe. Als ich dann lesen konnte, studierte ich viele Bücher über die Affen und mein Berufswunsch stand fest: ZOOTIERPFLEGER! Die Familie war verzweifelt, denn dieser Beruf ist kein "Zuckerschlecken". Ich wusste das, hatte doch auch schon Kuh- und Schweineställe mit ausgemistet, gar nicht fein für ein "Stadtmädchen"! Und es bedeutete eine Lehrzeit mit 3 Jahren Rinderzucht und keine Chance auf eine Stelle im Dresdner Zoo. Als abschreckendes Beispiel, betreffs Geruchsbelästigung, gab es noch einen Zoobesuch. Der ging total daneben, weil in der Futterküche im Affenhaus ein kleiner Orang Utan im Strampelanzug saß. Wahnsinn!

Ich erlernte einen anderen Beruf. Doch mein Wunsch, einen Affen anzufassen und kennenzulernen, blieb. Diesbezüglich startete ich viele Versuche, leider zunächst vergeblich. Ich ging auch in Pantomime- Unterricht. So konnte ich wenigstens einen Affen nachäffen.

Dann schaute ich Pro7- Stefan Raab und sah Frau Samel mit einem Affenbaby. Nun wusste ich: meine Zeit ist gekommen!!! Ich schrieb Briefe, telefonierte, hab angeboten, die Käfige mit sauber zu machen...; es gab Startschwierigkeiten. Mir war klar, ich musste beweisen, dass es mir ernst war und ich nicht nur ein paar schöne Fotos wollte. Also fuhr ich zu einem Auftritt hin und stellte mich persönlich vor. Einfach war es nicht, Frau Samels Herz zu erweichen, sie musste ja arbeiten und solche Fans sind da manchmal nervig.

Ich sah das Affenbaby im Auto sitzen. Mir standen vor Freude die Tränen in den Augen. Nun war ich meinem Traum so nah. Ich durfte mich mit hineinsetzen, Babsy anfassen. Wir beschnüffelten uns und die Sympathie war gegenseitig. Dies war der glücklichste Tag meines Lebens! Erste BegegnungIch konnte dann noch Babsys Geschwister kennenlernen. Vor Uschi hatte ich Respekt. Und ich durfte sogar helfen! Ich schaffte es, Fanny die Longe anzulegen! Seitdem besteht nun der Kontakt, es gab tolle Erlebnisse mit den Affenkindern. Affenpicknick und sogar einen Krankenbesuch. Von einigen Erlebnissen gibt es Fotos, andere hab ich ganz tief in meinem Herzen drin. Ich trat in den Verein zum Schutz der Schimpansen ein, ich engagiere mich, denn ich weiss, für wen ich es mache. Nun hoffe ich, dass meine Kurzgeschichte viele Schimpansenfreunde anspricht und wir weitere Vereinsmitglieder gewinnen. Wie oft gibt man Geld aus für unnütze Dinge und hier können wir dazu beitragen, dass unsere Lieblinge auch in Würde alt werden und versorgt sind. Fotos: Hoffmann

Birgit WinkelmannBirgit Winkelmann schreibt am 17.11.2006:Schimpansenbaby mit Pampers
Richtiger Affenfan bin ich seit 1998. Als ich nach dem tödlichen Autounfall meines Vaters 1997 sehr traurig war, hat mir mein Mann einen Zoobesuch geschenkt und im Affenhaus war ich dann erstmals wieder fröhlich. Die haben mich einfach aufgemuntert und richtig begeistert. Ich habe mich dann auch viel mit dem Thema Affen beschäftigt, viel gelesen und alles, was im Fersehen zu dem Thema kam, verfolgt. Da enstand in mir auch der Wunsch, mal in Kontakt mit einem Affen zu kommen. Einmal einen Affen auf den Arm halten - das wäre super. Ich habe einiges versucht, um mir den Wunsch zu erfüllen und im Fernsehen sah ich dann "Lulu" und später traf ich sie bei einer Veranstaltung und war hin und weg. Danach kamen noch andere Treffen. Inzwischen bin ich seit 9 Jahren ein großer Affenfan und seit 2006 Mitglied im Verein zum Schutz der Schimpansen. Fotos: Winkelmann